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Category:
Life Science

Lecturer:
Prof. Dr. Alexander Proelß, Institut für Rechtspolitik, Universität Trier

Place:
Psychologisches Institut, Hörsaal 1, Hauptstr. 47/51

Host:
Heidelberger Brücke, HCE

Description:
Zugang von der Hauptstraße durch den Haupteingang, rechte Treppe zum 1. Stock nehmen, im 1. Stock biszum Ende des Ganges laufen, danach Ankunft im HS 1. Angesichts der epochalen Herausforderung des Klimawandels steht das Umweltvölkerrecht am Scheideweg. Bisherige Regulierungsansätze und -strategien setzen überwiegend am Schutz einzelner Umweltmedien an und zeichnen sich häufig durch ihren fragmentarischen oder aber eher allgemeinen Charakter aus. Dies gilt nicht zuletzt auch für das im Dezember 2015 verabschiedete Übereinkommen von Paris, mit dem das Ziel verfolgt wird, die menschengemachte Erderwärmung auf deutlich unter 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Ungeachtet aller bislang unternommenen und noch zu unternehmenden Anstrengungen erscheint es indes zweifelhaft, ob es gelingt, dieses Ziel allein im Wege der Reduktion der weltweiten Kohlendioxidemissionen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltvölkerrecht künftig auch die Umsetzung ergänzender („sekundärer“) Klimaschutzmaßnahmen regeln müssen. Damit stehen nicht nur Wege zur Verbesserung der Implementierung des geltenden Umweltvölkerrechts zur Diskussion, sondern auch dessen Anpassung und Modernisierung im Lichte der grand challenges internationaler Umweltpolitik. Hierzu will der Vortrag Anstöße liefern.

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