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Category:
Life Science

Lecturer:
Prof. Dr. Hartmut Abele, Atominstitut, TU Wien, Austria

Place:
Kirchhoff-Institut für Physik, Otto-Haxel-Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 227

Host:
Physikalisches Institut

Description:
Zum Vortrag Unser Universum dehnt sich immer schneller aus . Dieser Effekt wurde v on Astronomen sehr präzise vermessen. U ngefähr 70 % der Energie - und Massendichte im Universum sind derzeit dafür nötig , aber unklar ist, woher die se Energie kommt . Es werden immer wieder plausible theoretische Modelle für diese sogenannte dunkle Energie vorgeschlagen ; der Rest sind dunkle Materie (25%) oder die uns bekannten Materieformen aus Atomen, Protonen und Neutronen (5%) . Es ist ein Glücksfall, dass zwei präzise messbare Größen der Neutronenphysik mit diesen Modellen verknüpft sind. Die Gravitation, die auf freifallende und auf einem Spiegel hüpfe nde ultrakalte Neutronen wirkt, beeinflusst ihren Quantenzustand, und über genaue Messungen dieser Z ustände lassen sich Aussagen über die dunkle Energie gewinnen. Eine Brücke, die Laborexperimente auf der Erde mit der Expansion des gesa mten Universums ver bindet, ist in einer Beschreibung des Regenbogen s enthalten . Es sind diesmal nicht die Farben , sondern es liegt an ein em Phänomen, das bereits vom britische n Mathematik er und Astronom George Biddell Airy (1801 -1892) erkannt und er klärt wurde; es lässt sic h aber nur bei guten R egen tropfenbedingungen beobachten. Zum Arbeitsgebiet Das Arbeitsgebiet Präzisionsexperimente mit Neutronen hat Prof. Dubbers etabliert. Er hat den Weg bereitet für Experimente bei niedrigsten Energien und höchster Präzision, die es erlauben, grundlegende Fragen der Physik und Kosmologie zu bearbeiten. So hat seine in den 1980er Jahren entwickelte Messmethode zum Beta ‐ Z erfal l des N eutrons es erm ögl i cht, di e Kopplungskonstanten der schwachen Wechselwirkung so genau zu bestimmen, dass damit die Elementhäufigkeiten in den ersten drei Minuten nach dem Urknall berechnet werden konnten. Die For schung mit kalten und ultrakalten Neutronen konzentriert sich u.a. auf elementare Wechselwirkungen , wobei im Fokus Fragen aus der Teilchenphysik stehen, die sich mit neuen physikalischen Modellen jenseits des Standardmodells befassen, oder auf Gravitationstests durch Quanteninterferenz mit Neutronen; die Experimen te dazu werden an der europäischen Neutronenquelle am Institut Laue -Langevin (ILL) in Grenoble oder an der Forschungs -Neutronenquelle Heinz Maier -Leibnitz (FRM II) durchgeführt.

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