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Category:
Scientific Computing

Lecturer:
Christoph Dieterich, Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology, University Hospital Heidelberg and German Center for Cardiovascular Research

Place:
Marsilius Arkaden, K13, Turm Süd, Im Neuenheimer Feld 130.2

Host:
Institut für Medizinische Biometrie und Informatik

Description:
Um Daten aus Krankenversorgung und Forschung besser nutzbar zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Förderkonzept Medizininformatik initiiert. Der Föderalismus in Deutschland birgt so manche Herausforderung auf diesem Wege, doch selbst innerhalb eines Klinikums ist die Sekundärnutzung von Daten aus der Krankenversorgung für Forschungszwecke unzureichend etabliert. Das HiGHmed Konsortium stellt sich dieser Aufgabe und widmet sich der Entwicklung einer offenen, interoperablen und forschungskompatiblen eHealth-Plattform zur Unterstützung der lokalen und einrichtungsübergreifenden Patientenversorgung und Forschung. Das Konsortium besteht z.Zt. aus 8 Universitätskliniken, 9 akademischen Partnern und 4 Industriepartnern. Heidelberg ist einer der 3 HiGHmed Gründungsstandorte. Ich werde als Standortsprecher Ansätze und Ziele des Konsortiums beleuchten. Insbesondere, sollen Strukturen entstehen, die • Eine Nachnutzung medizinischer Daten aus der Versorgung für die Forschung ermöglichen. • Schnellere Übermittlung von Forschungsergebnissen in die Versorgung gewährleisten. • Umfassendes Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzept beinhalten • In drei klinischen Anwendungsfällen (Use Cases) mit exzellenten Forschern/Klinikern einen Nutzen sichtbar werden lassen. Getragen wird dieser Ansatz durch ein Innovatives technisches Konzept mit: • semantischer Schicht (unter Nutzung internationaler Standards) • gemeinsames Informationsmanagement/ kooperativer Modellierung • standortübergreifenden Anfragen und Analysen • Mehrstufiges Roll-Out-Konzept (Partizipationsmodelle) Eine Stärke von HiGHmed im Vergleich zu den anderen 3 Konsortien ist die Enge Einbindung in die klinische Routine über die 3 Use Cases: Onkologie - Integration verschiedener Datentypen für personalisierte Tumor Boards Kardiologie – Erkennen und Begleiten von Hochrisikopatienten mit Herzinsuffizienz Infektionskontrolle - Früherkennungssystems für Erregerausbrüche im Krankenhaus

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